Donnerstag, 27. August 2015

Almenwanderung auf dem Meraner Höhenweg im Pfossental

Vorderkaser im Pfossental
Nach kräftezehrender Tour über das Madritschjoch (Post vom 26.08.2015) halten wir den Ball heute flach und wandern auf dem Almenweg im Pfossental einen Abschnitt des Meraner Höhenwegs vom Vorderkaserhof (1693 m) zum Eishof (ehemals Alm, in der Gegenwart Berggasthof, 2070 m). Wir starten früh, weil sich erfahrungsgemäß bei schönem Wetter ein unendlicher Besucherstrom in das Tal ergießt. Der erste Anstieg durch eine mit Lärchen bewaldete Schlucht ist noch steil, aber das Tal öffnet sich bald zu einem weiten Almengelände. Auf der Höhe der Mitterkaser-Alm (Jausenstation, 1954 m) macht eine Tafel auf verfallende Ackerterrassen aufmerksam, die aus der Zeit einer noch ganzjährigen Bewirtschaftung des Tals stammen. Bald darauf passieren wir die Rableid-Alm (Jausenstation, 2004 m). 1986 wurde die Alm von einer Lawine vollständig zerstört und anschließend neu erbaut. Im gemütlichen Spaziergangtempo erreichen wir nach Durchquerung eines Lärchenwaldes in der Mulde eines weiteren Almbodens den Eishof, unser Tagesziel (1:30 Std. Hinweg). Bei ausgiebiger Rast schweift der Blick über die vor uns liegenden Gipfel der Texelgruppe. Im Talschluss ist das Eisjöchl zu erkennen. Der Meraner Höhenweg führt über diesen 2895 m hohen Übergang zwischen Pfossental und Pfelderer Tal, an dem die für Fernwanderer und Gipfelgeher wichtige Stettiner Hütte im Februar 2014 von einer Lawine teilweise zerstört wurde. Unglücklicherweise ist die Route seit einigen Jahren eine auch bei Mountainbikern beliebte Tour, was eine Wanderung über das Eisjöchl zusätzlich beeinträchtigt. Gesteinsbrocken und eine Tafel informieren über geologische Formationen in der Umgebung des Eishofs. Wie erwartet, nimmt in der Mittagszeit der Besucherstrom zu. Zeit umzukehren (1:05 Std. Rückweg). Diashow der Fotoserie

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