Mittwoch, 1. Mai 2013

'Best of' Rheinsteig und Siebengebirge - Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!

Großer Ölberg, 460 m
Wanderroute am 1.05.2013
Heute holen wir einen im vorigen Jahr ausgelassenen Abschnitt des Rheinsteigs nach und verbinden diese Etappe mit einem Abschnitt des 'Rheinhöhenwegs' zu einem attraktiven Rundweg im 'Naturpark Siebengebirge'. Unsere Route orientiert sich mit leichten Veränderungen an der Tour 'Perlen des Siebengebirges'. Der Wandervorschlag verspricht mit dem Begriff 'Perlen' nicht zuviel. Diese Runde verdient höchste Prädikate und verlangt nach Wiederholungen bei besserem Wetter. Diashow der Fotoserie  

Mittwoch, 24. April 2013

Im Wanderparadies Westerwald baumeln Seele und Beine auf Nebenwegen des Rheinsteig

Route unserer Wanderung
Blick in das Wiedtal von der Elisabethhöhe bei Melsbach
Den Westerwald kennen wir fast nur von der Durchreise. Die von Köln aus in ca. einstündiger Autofahrt erreichbare Landschaft ist als Wandergebiet für uns 'Terra incognita'. Diesen Zustand möchten wir in Anbetracht des guten Wetters heute ändern. Um einen möglichst breiten Eindruck zu gewinnen, planen wir einen ca. 24 km langen Rundkurs mit ca. 700 m Höhenunterschied (jeweils im Aufstieg und im Absteig), der gleich mehrere 'Premiumwege' nutzt: 'Rheinsteig', 'Klosterweg' und 'Wiedweg'.
Nach 6 Stunden Gehzeit (6,5 Stunden Gesamtzeit) sind wir zwar rechtschaffend müde, vor allem aber hoch zufrieden über die Entdeckung dieses attraktiven Wanderreviers vor unserer Haustür, das wir zukünftig regelmäßig besuchen werden. Diashow der Fotoserie


Donnerstag, 18. April 2013

Sollen Ahrsteig-Verbindungswege anziehen oder abschrecken? - Der Berg hat gekreißt und eine Laus geboren!

Ausblick vom Schutzhaus Schrock
Nachdem sich die attraktiven Fernwanderwege 'Rheinsteig' und 'Eifelsteig' als Erfolgsstory erwiesen haben, entstand bereits vor einigen Jahren die Idee zur Etablierung eines weiteren Fernwanderweges durch das Ahrtal. Der 'Ahrsteig' soll zusätzlich eine Funktion als Verbindungsweg zwischen 'Rheinsteig' und 'Eifelsteig' übernehmen, was die Attraktivität einer Route durch das ohnehin sehr schöne Ahrtal steigern würde. Die Umsetzung erwies sich jedoch aufgrund von Interessenkonflikten als schwierig. Ursprünglich sollte der neue Fernwanderweg im Herbst 2009 eröffnet werden. Nach mehrfachen Ankündigungen und Verschiebungen wird der 'Ahrsteig' schließlich am 3.11.2012 offiziell eröffnet.
Die gute Nachricht, frühlingshaftes Wetter und Erinnerungen aus Vorjahren motivieren zu einer Wanderung über den Steinerberg, auf dessen Höhe das Steinerberghaus zur Einkehr einlädt. Obwohl wir keineswegs unerfahrene Wanderer sind, Wanderkarten lesen können und unser Orientierungsvermögen bestimmt nicht unterdurchschnittlich ist, haben wir uns in der Vergangenheit wegen der schlechten Markierungen prinzipiell verlaufen. Mit Einrichtung des Ahrsteigs versprechen wir uns eine deutlich verbesserte Kennzeichnung der Wege. Dass Erwartungen und Realität sich nicht immer decken, mussten wir heute erneut lernen. Diashow der Fotoserie

Sonntag, 14. April 2013

Wasser, Wälder, Wüstungen, Nazi-Burg und Trappistenkloster unter Sternen ohne Grenzen auf einer Frühlingswanderung im Nationalpark Eifel

Abtei Mariawald
Wegpunkte auf unserer Wanderroute
Der Winter wollte bei unserer Wanderung um den Rurstausee vor zwei Wochen noch nicht aufgeben. Er zeigte sich jedoch bereits zahm. Gemäß Prognose soll heute endlich der Frühling triumphieren. Wir sind bereit und unternehmen eine weiträumige Tour um die Urfttalsperre im 'Nationalpark Eifel', der erst im Jahr 2004 als 14. und jüngster Nationalpark Deutschlands eingerichtet wurde. Auf Abschnitten des 'Eifelsteigs' und des 'Wildnis-Trails' begegnen wir Zeugnissen der jüngeren Kulturgeschichte, deren Wurzeln in prähistorische Zeiten zurückreichen. Natur und Kultur verschmelzen zu einer attraktiven Rundtour mit Einkehroptionen an der Staumauer der Urfttalsperre, in der 'Burg Vogelsang' und im 'Kloster Marienwald'. Wir nutzen diese Gelegenheit, um neue Wanderschuhe zu testen und um erste Gehübungen mit einem GPS-Gerät zu unternehmen, das wir für eine bevorstehende USA-Reise in 'Wildernes Areas' von New Mexico und Arizona benötigen, um dort nicht verloren zu gehen. Diashow mit Fotos der Tour

Dienstag, 2. April 2013

Umrundung des Rurstausees in der Rureifel

Motiv am Rursee bei Schwammenaul
Prioritätenbedingt schrumpfen Wanderpläne mit unserem Besuch aus Australien auf exakt einen Tag. Als Route wählen wir eine Umrundung des Rurstausees, dessen Landschaft wir aufgrund mehrfacher Teilnahme am Rursee-Marathon schätzen. Da die Rurtalsperre unter Volumenaspekten nach dem Bleilochstausee in Thüringen der zweitgrößte Stausee Deutschlands ist, verspricht die Umrundung des Rurstausees eine durchaus sportliche Herausforderung. Lt. Beschreibung sind ca. 27 km Streckenlänge zu bewältigen. Die Angabe von 1.100 m Höhendifferenz jeweils im Auf- und Abstieg scheint uns jedoch übertrieben zu sein. Da wir jedoch einen Schlenker über die Hubertushöhe bei Schmidt gehen, packen wir im Vergleich zur Beschreibung zusätzlich 190 Höhenmeter und ca. 1 km Wegstrecke auf unsere Wanderung. Falls uns die Runde zu lang würde, könnten wir Teilstrecken per Fahrgastschiff zurücklegen. Von dieser Option wollen wir jedoch nur im Notfall Gebrauch machen, denn heute dürfen wir uns immerhin über sonniges Wetter freuen, das sich in den letzten Wochen rar gemacht hat. Bei der Anreise ist es zwar morgens mit -2 Grad noch frostig, aber während des Tages werden bis zu +7 Grad erreicht. Diashow der Fotoserie 

Samstag, 23. März 2013

Pirminius-Rundweg im Pfälzer Mühlenland vom Kloster Hornbach über die Grenze nach Frankreich

Motiv auf dem Pirminiusweg kurz vor der Grenze nch Frankreich
Im Rahmen unserer Aufenthaltes im Hotel Kloster Hornbach werden wir auf den Hl. Pirminus aufmerksam. Pirminius ist nicht nur Gründer des Klosters Hornbach, sondern auch Namensgeber eines attraktiven Wanderweges im äußersten Südwesten der Pfalz. In einer Runde von ca. 25 km führt der Weg ab dem Kloster Hornbach über Abschnitte des Pfälzer Jakobsweges bis nach Moulin d'Eschviller in Lothringen, ehe er auf der historischen Mühlenroute zurück nach Hornbach leitet. Die Strecke ist nahezu perfekt markiert, so dass wir (ohne Wanderkarte und nur mit grober Beschreibung ausgestattet) die Route trotz des unfreundlichen Wetters nicht verfehlen. Unsicher sind wir uns lediglich auf einem unmarkierten Abschnitt kurz vor der Grenze nach Frankreich. Aus Vorsichtsgründen gehen wir noch einmal ein Stück zurück, bis wir sicher sind, auf dem richtigen Weg zu sein. Verlaufen sollten wir uns besser nicht, denn außer uns sind heute keine weiteren Wanderer anzutreffen. Ratschläge von Mitwanderern fallen daher aus.
Diashow von Fotos der Wanderung      Post über unseren Aufenthalt im Hotel Kloster Hornbach    Routenbeschreibung Pirminiusweg

Freitag, 22. März 2013

Pirminiustour über 11 km am Kloster Hornbach

Motiv auf der Wanderstrecke um Hornbach
Historisches Stadttor in Hornbach
Nach Ankunft im Hotel Kloster Hornbach im Südwesten der Pfalz halten wir uns nur kurz im Hotel auf, um bei frühlingshaftem Wetter bald zu einer kleinen Wanderung auf einem Rundweg im Gebiet nord-östlich von Hornbach aufzubrechen. Auf der Strecke von 11 km Länge steigen wir zu einem Höhenrücken auf, von dem sich schöne Überblicke bis in die nördlichen Vogesen bieten. Ein Abschnitt der Strecke deckt sich mit der Nordroute des Pfälzer Jakobswegs. In Hornbach vereinen sich Nordroute und Südroute des Pfälzer Jakobswegs, dessen Fortsetzung zur lothringischen Stadt Metz leitet. Auf dem Rückweg queren wir über eine alte Sandsteinbrücke den Hornbach, ehe wir auf die historische Stadtbefestigung Hornbachs treffen. Eine Tafel an der Klostermauer macht auf die in Stein gemeißelte 'Hornbacher Elle' (in der Länge von 67 cm) aufmerksam. Das Maß verweist auf die mittelalterliche Marktgerichtsbarkeit Hornbachs. Stadtrechte verlieh Kaiser Karl IV. dem Ort 1352. Nach 2:45 Std. gelangen wir durch das 'Untere Klostertor' in den Klosterbezirk und freuen uns jetzt auf das ästhetisch ansprechende Hotel mit seinen Annehmlichkeiten im historischen Ambiente.
Diashow mit Fotos der Wanderung       Post über unseren Aufenthalt im Kloster Hornbach     

Freitag, 26. Oktober 2012

Sächsische Schweiz 2012 - Tour zum Großen Zschirnstein, 562 m

Ausblick vom Plateau des Großen Zschirnstein, 562 m
Mit der Höhe von 562 Metern ist der Große Zschirnstein der höchste Berg der Sächsischen Schweiz. Die höchsten Berge des Elbsandsteingebirges, auf die wir heute blicken werden, liegen in Böhmen, also außerhalb der Sächsischen Schweiz. Schwieriger als der Anstieg auf den Großen Zschirnstein ist die Anreise zum Start. Wie so oft in den vergangenen Tagen ist kurz vor dem Ziel die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Weiträumigere Ankündigung fehlen ebenso wie benannte Umleitungen. Wir improvisieren eine eigene Umleitung über enge Wirtschaftswege und wundern uns wieder einmal über diese ignorante Haltung gegenüber ortsfremden Besuchern. Tourismus zählt schließlich zu den wenigen relevanten Wirtschaftsfaktoren dieser Region. Die politische Wende liegt zwar mehr als 22 Jahre bzw. eine ganze Generation zurück, aber der Geist des alten Denkens errichtet noch immer Straßensperren. Wir zahlen dafür mit Zeitverlusten, denen wir eine auf dem Rückweg vorgesehen Tour auf den Lilienstein opfern. Das ist nicht tragisch, aber unnötig. 
Link: Diashow der Fotoserie 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Sächsische Schweiz 2012 - Unsere Favoritentour von Stadt Wehlen über die Bastei und den Rauenstein

Blick von der Basteibrücke
Bei keinem Aufenthalt in der Sächsischen Schweiz lassen wir diese abwechslungsreiche Runde über Felsen auf beiden Seiten der Elbe aus. Um eine Steigerung zu ermöglichen, starten wir mit dem leichten Abschnitt von Stadt Wehlen über die Bastei nach Rathen. Das vielfach beschriebene berühmte Basteipanorama und dessen weniger rühmlichen Phänomene des Massentourismus lassen wir in diesem Post aus und verweisen auf die Fotos der verlinkten Diashow.
Bei Rathen bringt uns die Fähre zum gegenüberliegenden Elbufer. Der Rückweg führt von Niederrathen über den Rauenstein bis Pötzscha, wo wir erneut mit der Fähre übersetzen, um zum Ausgangspunkt zu gelangen.
Auf dem höchsten Punkt des Rauensteins liegt ein Gasthaus, in das wir gerne einkehren. Anschließend folgt das Highlight, der als Klettersteig ausgebaute Gratweg über den Rauenstein. Diese großartige Route gilt als schwierig, ist jedoch mit alpiner Erfahrung eher einfach. Mit guter Kondition beträgt die Gehzeit knapp 3 Stunden.
Link: Diashow der Fotoserie

Dienstag, 23. Oktober 2012

Sächsische Schweiz 2012 - Supertour vom Hockstein durch Polenztal und Tiefer Grund auf den Brand (Update Fotos Mai 2015)

Herbstmotiv im Polenztal
In einem Ranking unserer Wandertouren in der Sächsischen Schweiz würde diese Rundtour auf Platz 1 liegen! Auf einer Route mit fast 5 Stunden Gehzeit (ohne Abstecher zu Sehenswürdigkeiten an der Strecke!) sind äußerst reizvolle und sehr abwechslungsreiche Höhepunkte wie Juwelen einer Kette aufgereiht. Jedes dieser Juwelen hat seinen eigenen Reiz und überrascht mit immer wieder neuen Eindrücken. Ein Spaziergang ist diese Route jedoch nur im 'Polenztal' und auf einem Abschnitt des 'Brand-Massivs'. Alle anderen Streckenabschnitte erfordern Aufstiege oder Abstiege, die zwar nicht schwierig sind, aber eine solide Kondition voraussetzen. Allein bei dem Aufstieg aus dem 'Tiefen Grund' auf das 'Brand-Massiv' sind auf einer Serie von Holz- und Stahltreppen 850 Treppenstufen zu bewältigen. Hinter dem Aufstiegsweg liegt jedoch auf dem Brand-Massiv die 'Brand-Baude', für uns der schönste Gasthof der gesamten Sächsischen Schweiz. Nach 2:40 Stunden Gehzeit liegt die Einkehroption zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, ehe wir in weiteren 2:10 Stunden Gehzeit die Route bis zu unserem Ausgangspunkt vollenden. Fotoserie 2012 - Fotoserie 2015