Freitag, 19. Juli 2019

Wanderung über Margunet in den Engadiner Dolomiten des Schweizer Nationalparks

Rast an Margunet Den Schweizerischen Nationalpark erreichen wir nur ca. 30 km westlich von Glurns gleich hinter dem Ofenpass. Zwischen Ofenpass und Zernez durchschneidet lediglich die Ofenpassstraße über ca. 20 km das Wildnisgebiet dieses einzigartigen UNESCO-Biosphärenreservat, in dem weder Dörfer noch Almen zu finden sind und nur eine bewirtschaftete Hütte mit Übernachtungsmöglichkeiten existiert, die Chamanna Cluozza im wilden Val Cluozza.
Eine beeindruckende Wanderung hat uns vor 2 Jahren auf den Geschmack gebracht (Post 24.08.2017). Heute gehen wir die Tour noch einmal mit Berliner Freunden (Route 17: Margunet). Landschaft und Geologie des Unterengadiner Fensters (auch Engadiner Dolomiten) begeistern uns. Während wir in den verbleibenden 2 Wochen unseres Aufenthalts in Glurns weitere Wanderungen im Nationalpark unternehmen können, müssen sich die Berliner Freunde bis zum Sommer des nächsten Jahres gedulden, weil sie am Tag nach der Wanderung die Rückreise nach Berlin antreten. - Fotoserie

Dienstag, 16. Juli 2019

Überschreitung Tellajoch (2.358 m) mit Abstecher zum Tellakopf (2.527 m)

Rast am Tellajoch Im Sommer 2018 wurde im Obervinschgau ein 110 km langer Rundwanderweg eröffnet, Rundwanderweg 360° Obervinschgau. Die aussichtsreiche 8. Etappe gilt als Königsetappe des Rundwegs. Die Etappe sind wir mit Varianten im Vorjahr gegangen (Posts: 18.08.2018, 22.08.2018) und haben die Panoramawanderung für unser Programm im Folgejahr vorgemerkt. Bei bestem Sommerwetter ist es heute soweit.
Dank Wandertaxi (PDF) ab Bahnhof Mals ersparen wir uns den Anstieg aus Taufers im Münstertal zum Egghof und erweitern die Runde mit einem Abstecher zum Tellakopf. Am vorgesehen Etappenziel Schlinig hat der Fahrplan des Linienbusses eine Lücke von 3 Stunden, sodass wir erst um 16:30 Uhr die Rückfahrt antreten könnten. Darum bevorzugen wir nach 800 m Aufstieg für den Rückweg einen langen Abstieg über 1600 Höhenmeter via Arundatal, Schlinigtal, Schleis und Laatsch bis zur Unterkunft am Falatschhof bei Glurns. Nach 6-stündiger Wanderung und 20,5 km Strecke sind wir müde und ein wenig lädiert. Den Preis zahlen wir für das Erlebnis der schönen Tour gerne. Mit Einkehr auf der Laatscher oder Schleiser Alm und engerer Taktung des Busfahrplans in Schlinig wäre die Runde perfekt. - Fotoserie

Mittwoch, 10. Juli 2019

Wanderglück im Schnalstal am Taschljöchl, 2.770 m - Gnṓthi sautón (griechisch für "Erkenne dich selbst!")*

Stabiles Bergwetter lockt uns auf das 2.770 m hohe Taschljöchl (Taschenjöchl), ein hochalpines Joch zwischen dem einsamen Schlandrauntal und dem wunderschönen Schnalstal (trotz des Schandflecks Kurzras). Wer die sportliche long version geht, überwindet zwischem dem Taschljöchl und Schlanders im Vinschgau 2000 m Höhendifferenz und zusätzlich 800 m Höhendifferenz bis Kurzras im Schnalstal. Im Zeitraum 1987 - 2002 (Fotos 2002) sind wir diesen Übergang regelmäßig gegangen. Meistens von Schlanders nach Kurzras. Seit wir unseren Körper eher schwerfällig als leichtfüßig über den Berg tragen, begnügen wir uns mit der short version, einem Rundweg ab dem Wieshof bei Kurzras mit einem Schlenker über die Berglalm auf dem Rückweg. Dass die Anstrengung jedes Jahr ein wenig mehr zunimmt und wir von Jahr zu Jahr langsamer werden, bereitet nicht nur Freude, erhöht aber auch die empfundene Belohnung des Wanderglücks. Soviel zu Zutaten dieser Top-Tour des heutiges Programms.
- Fotoserien: 10.07.2019, 31.07.2018 - Posts: 17.07.2017, 04.08.2016

Donnerstag, 13. Juni 2019

Das Beste zuletzt in der Gorges de la Nesque bei Monieux, Vaucluse

Wanderin in der Gorges de la Nesque Ungefähr auf halbem Weg zwischen Roussillon und dem Mont Ventoux hat das kleine Flüsschen Nesque beim Dorf Monieux eine bis zu 400 m tiefe Schlucht in das Vaucluse-Plateau gegraben, die Gorges de la Nesque, Ziel unserer Wanderung.
- Fotoserie







Freitag, 7. Juni 2019

Wanderung um die Gorges d'Oppedette

Wanderin an der Gorges d'Oppedette, Alpes-de-Haute-Provence Am kleinen Bergdorf Oppedette (50 Einwohner) im Dép. Alpes-de-Haute-Provence öffnet sich die Gorges d'Oppedette, die der Calavon über Jahrmillionen in das Kalksteinplateau der Landschaft gefräst hat. Die Schlucht kann man mit einiger Mühe durchwandern (Beschreibung) oder auf Wanderwegen entlang des Randes der Schlucht umrunden. Wir entscheiden uns für die 'Light-Version' und folgen der 'Tour 22 MM-Wandern Provence'. - Fotoserie



Donnerstag, 28. Februar 2019

Eröffnung der Wandersaison 2019 im Pfälzerwald

Blick von der Hohen Loog über die Rheinebene zum Schwarzwald mit Hornigsrinde Hohe-Loog-Haus Wanderer an der Kalmit-Hütte

Im Rahmen unserer Geburtstags-Kurzreise an die Pfälzer Weinstraße eröffnen wir bei frühlingshaftem Wetter mit bis zu 19 Grad warmer Temperatur die diesjährige Wandersaison im Biosphärenreservat Pfälzerwald (Wikipedia: Pfälzerwald). Am Tag der Anreise unternehmen wir in der Umgebung von Maikammer eine kürzere Wanderung über die Gipfel von Kalmit (673 m) und Hohe Loog (619 m), von denen wir über die Rheinebene bis zur Hornisgrinde (1163 m) im Nordschwarzwald blicken. Obwohl wir uns mitten in der Woche befinden, sind die Wanderhütten Kalmithaus und Hohe-Loog-Haus gut besucht. - Fotoserie der Wanderung

Sonntag, 9. September 2018

Rundweg Calmont-Klettersteig und Moselsteig an der Terrassenmosel

Panorama-Ausblick am Calmont-GipfelkreuzNach Veranstaltungen des kulinarischen Weinwochenendes am Weingut Emrich-Schönleber (Post vom 8.09.2018) nutzen wir die Rückreise für eine Wanderung an der Terrassenmosel. Als Wanderroute wählen wir den Calmont-Rundweg, der den Calmont-Klettersteig mit einem Abschnitt der  Etappe 16 des Moselsteigs verbindet. Calmont ist die Bezeichnung eines Höhenzuges an der Moselschleife zwischen Bremm und Ediger-Eller im Landkreis Cochem-Zell. Der Calmont ist zweifellos imponierend steil. Ob er der 'steilste Weinberg Europas' ist, als der er beworben wird, ist lt. Wikipedia-Artikel Steillagenweinbau zweifelhaft. Starten kann man in den Rundweg ab den Orten Bremm oder Ediger-Eller. Wir entscheiden uns für Bremm als Startort, um den weitgehend schattenlosen Klettersteig am Vormittag zu gehen. Bei steigender Tagestemperatur erreichen wir den schattigen Höhenweg mit einer Abkürzung und treffen absolut begeistert von dieser Runde nach 2:50 Std. Gehzeit in Bremm ein. - Fotoserie

Mittwoch, 29. August 2018

Überraschungen im Obervinschgau nicht nur auf dem Panoramaweg Schöneben - Haideralm (Update 4.09.2018)

Wandergruppe am Panoramaweg Schöneben-Haideralm

Naturverbundene Einstellungen und unweltverträgliches, die Natur schützendes nachhaltiges Verhalten scheinen im Obervinschgau stärker ausgeprägt zu sein als in anderen Teilen des Landes. Immer mehr Betriebe stellen auf biologische Methoden um. Offenbar nehmen das Bewusstsein für Nachteile des Pestizideinsatzes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Denkweisen im Obervinschgau zu.(1) Ein weiteres Beispiel für Umdenken liefert das Dorf Matsch, eine Fraktion der Gemeinde Mals in einem Seitental des Vinschgaus. Seit 2017 ist Matsch das erste Südtiroler Bergsteigerdorf.(2)
Heile Welt im Obervinschgau? Keineswegs! Vielleicht ein wenig mehr als in anderen Regionen, aber nur dort, wo massive wirtschaftliche Interessen nicht blockieren, lernen wir heute einmal mehr auf dem Panoramaweg (Tourenbeschreibung) zwischen Bergstationen der Skigebiete Schöneben und Haideralm oberhalb des Reschensees.(3) - Fotoserie - ca. 11 km, 4 Stunden Gehzeit, 500 Höhenmeter

Dienstag, 28. August 2018

Flow-Erlebnisse auf dem Planeiler Höhenweg 1 & 2

Punibach im hinteren PlaneiltalPlaneil im Planeiltal, Burgeis, Kloster Marienberg Wir wandern gerne im Planeiltal, ein vom Tourismus relativ unberührtes Seitental im oberen Vinschgau. Benannt ist das Tal nach dem Dorf Planeil(1), in dem der Planeiler Höhenweg als Rundweg mit 3 Teilabschnitten beginnt und endet.(2) Den Abschnitt 1 sind wir bereits mehrmals gegangen, zuletzt noch vor 8 Tagen in Verbindung mit dem Wieges-Rundweg (Post vom 20.08.2018). Die Wanderung hat uns so gut gefallen, dass wir heute tiefer in das Planeiltal vordringen und den Höhenweg 2 anfügen. Am Nachmittag sind wir nach etwas mehr als 5-stündiger Wanderung (ca. 16 km, 900 Höhenmeter) begeistert wie selten und nehmen uns vor, im nächsten Jahr die komplette Runde zu gehen. - Fotoserie

Montag, 27. August 2018

Von Melag zur Weißkugelhütte im Langtauferertal via Gletscherlehrpfad und Höhenweg

Schneemann an der Weißkugelhütte Weißkugelhütte (2.544 m) im Langtauferertal Weißkugelhütte (2.544 m) im Langtauferertal

Die Wanderung im Langtauferertal von Melag (1.920 m) zur Weißkugelhütte (2.544 m) ist wahrlich kein Geheimtipp, was nicht nur der große Parkplatz in Melag zeigt, sondern auch eine forsche Parkgebühr von 8 €/Tag, die neuerdings aufgerufen wird und möglicherweise zur Nutzung des Linienbusses ab Graun am Reschensee motivieren soll. Wir vermeiden Besucherprozessionen auf dem Normalweg Nr. 2 und wandern ab der Melager Alm auf dem großartigen Gletscherlehrpfad durch Moränenlandschaft in das hintere Langtauferertal bis zur urigen Weißkugelhütte (2:35 Std.), an der das eindrucksvolle Gletscherpanorama die Besucher anzieht. Die marode Hütte wird nach langjähriger Diskussion 2021 an einem anderen Standort neu erbaut, berichtet der Vinschgerwind 21.11.2017. Auf dem Rückweg zweigen wir schon bald vom Normalweg ab und wandern in 1:55 Std. auf dem Höhenweg Nr. 3 am aussichtsreichen Nordhang entlang zurück nach Melag. - Fotoserie - 12,2 km, 4:30 Std. Gesamtgehzeit, ca. 750 Höhenmeter, Schwierigkeit mittel (T2)