Dienstag, 21. Mai 2013

USA 2013 - Wanderung auf dem West Fork Trail im Oak Creek Canyon bei Sedona AZ

Motiv auf dem West Fork Trail
Gestern konzentrierten sich unsere Wanderungen im Red Rock Country' auf Landschaften mit arider Wüstenvegetation. Heute erkunden wir auf dem 'West Fork Oak Creek Trail' im 'Oak Tree Canyon' die grüne Seite des 'Verde Valley' im 'Red Rock Country' und sind restlos begeistert von den Eindrücken dieser Wanderung, die unser Bild von dieser Region noch einmal aufwertet. Wenn wir bei der Planung über bessere Informationen verfügt hätten, wäre der Aufenthalt in Sedona länger ausgefallen. Für zukünftige Projekte im Südwesten der USA ist Sedona ein gesetzter Fixpunkt. Diashow der Fotoserie  
(Dieser Post ist ein Auszug des Reiseblogs 'Südwestpassage USA 2013')




Montag, 20. Mai 2013

USA 2013 - Wanderungen im Red Rock Country bei Sedona AZ

Motiv am Dry Creek bei Sedona
Das 'Red Rock Country', ein Distrikt des 'Coconino National Forest' in Zentral-Arizona, ist ein Wanderparadies höchster Güte. 'State Parks', 'National Monuments', 'Wildernes Areas' und etliche 'Recreation Areas' bieten ein kaum auszuschöpfendes Aktivitätsangebot.
Für unsere beiden Tage vor Ort wollen wir Ausgaben für 'Hiking Guides' und 'Trail Maps' vermeiden und orientieren uns daher zunächst an 'State Parks' vor Sedonas Haustür. Der 'Red Rock State Park' scheint ein guter Einstieg in die Region zu sein.
Diashow der Fotoserie
(Dieser Post ist ein Auszug des Reiseblogs 'Südwestpassage USA 2013')




Samstag, 18. Mai 2013

USA 2013 - Canyon-Wanderung in den Grapevine Mountains und Pupfishes im Salt Creek (Death Valley NP)

Hiking im Fall Canyon
Nachdem wir gestern einige Badland-Gebiete im südlichen Teil des Parks besucht haben, wandern wir heute auf einem Canyon-Trail, der im nördlichen Teil des Parks in die Berge der 'Grapevine Mountains' führt, ein Gebiet der 'Armagosa Range', die das 'Death Valley' nach Osten einschließen. Vom 'Trailhead' auf etwa halber Strecke zwischen 'Furnace Creek' und 'Scotty's Castle' sind gleich 2 Canyons erreichbar, der 'Titus Canyon' und der 'Fall Canyon'. Aufgrund einer Beschreibung in John Crossley's äußerst kompetenter Webseite 'The American Southwest' entscheiden wir uns für den 'Fall Cayon', den John Crossley als die attraktivere Option bewertet. Dieser Trail ist jedoch etwas anspruchsvoller als der Trail im 'Titus Canyon' und eignet sich ganz besonders für Menschen, die Stille und Einsamkeit schätzen. Während unserer dreistündigen Wanderung treffen wir keine Menschenseele.
Wanderungen im 'Death Valley' werden ab Mai zu grenzwertigen Aktivitäten. Um nicht zu verdampfen, muss man früh starten, darf Länge bzw. Dauer der Tour nicht zu großzügig planen und muss ausreichende Flüssigkeitsmengen vorsehen. Um 5:45 Uhr beenden wir die Nachtruhe und brechen gegen 7:00 Uhr auf. Im Rucksack führen wir ein 3l-Trinksystem mit, das wir heute einweihen und bald als unverzichtbar für derartige Touren erkennen.
Diashow der Fotoserie
(Dieser Post ist ein Auszug des Reiseblogs 'Südwestpassage USA 2013')


Freitag, 17. Mai 2013

USA 2013 - Wanderungen in Badlands des Death Valley NP

Motiv im Badwater Basin
'Badlands' üben einen ganz besonderen Reiz aus, weshalb unsere Reiseroute gezielt auf einige  Gebiete mit 'Badlands' ausgerichtet ist. Wenn wir heute erstmals auf dieser Reise tiefer in 'Badlands' eindringen, sind neben größeren Wasservorräten auch große Speicherkarten in Kameras erforderlich.
Das Tagesprogramm kann moderat bleiben, da uns morgen ein weiterer Tag im 'Death Valley' zur Verfügung steht. In Anbetracht der Temperaturen im 'Death Valley' sind Bewegungsprogramme nur in den Morgenstunden erträglich. Wir wandern insgesamt 3 Stunden auf 2 Trails, während der die Temperatur von 25 Grad bis über 40 Grad ansteigt. Ab der Mittagszeit reichen uns zwei Besichtungsprogramme, die wir überwiegend im klimatisierten Auto abfahren. Diashow der Fotoserie
(Dieser Post ist ein Auszug des Reiseblogs 'Südwestpassage USA 2013')


Montag, 13. Mai 2013

USA 2013 - Wanderung im Point Lobos State Nature Reserve

Motiv im Point Lobos State Nature Reserve
"Denn wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe..." (Matthäus 25, 29) geht es uns durch den Kopf. Carmel ist nicht nur eine zauberhafte Kleinstadt, sondern eine mindestens ebenso zauberhafte Umgebung, die wir für eine ausgiebige Wanderung im 'Point Lobos State Nature Reserve' nutzen. Das kleine Naturschutzgebiet an der Pazifikküste haben wir im vergangenen Jahr als ein 'must do' für uns entdeckt (Post vom 5.05.2012). Vor uns berichten bereits einige berühmte Fotografen (Edward Weston und Anselm Adams), Literaten (Hemingway, Steinbeck, Miller), Maler, Schauspieler, Beatnicks oder einfach nur Menschen mit genug Geld von der Schönheit dieser Region. Diashow der Fotoserie
(Dieser Post ist ein Auszug des Reiseblogs 'Südwestpassage USA 2013))


Mittwoch, 1. Mai 2013

'Best of' Rheinsteig und Siebengebirge - Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!

Großer Ölberg, 460 m
Wanderroute am 1.05.2013
Heute holen wir einen im vorigen Jahr ausgelassenen Abschnitt des Rheinsteigs nach und verbinden diese Etappe mit einem Abschnitt des 'Rheinhöhenwegs' zu einem attraktiven Rundweg im 'Naturpark Siebengebirge'. Unsere Route orientiert sich mit leichten Veränderungen an der Tour 'Perlen des Siebengebirges'. Der Wandervorschlag verspricht mit dem Begriff 'Perlen' nicht zuviel. Diese Runde verdient höchste Prädikate und verlangt nach Wiederholungen bei besserem Wetter. Diashow der Fotoserie  

Mittwoch, 24. April 2013

Im Wanderparadies Westerwald baumeln Seele und Beine auf Nebenwegen des Rheinsteig

Route unserer Wanderung
Blick in das Wiedtal von der Elisabethhöhe bei Melsbach
Den Westerwald kennen wir fast nur von der Durchreise. Die von Köln aus in ca. einstündiger Autofahrt erreichbare Landschaft ist als Wandergebiet für uns 'Terra incognita'. Diesen Zustand möchten wir in Anbetracht des guten Wetters heute ändern. Um einen möglichst breiten Eindruck zu gewinnen, planen wir einen ca. 24 km langen Rundkurs mit ca. 700 m Höhenunterschied (jeweils im Aufstieg und im Absteig), der gleich mehrere 'Premiumwege' nutzt: 'Rheinsteig', 'Klosterweg' und 'Wiedweg'.
Nach 6 Stunden Gehzeit (6,5 Stunden Gesamtzeit) sind wir zwar rechtschaffend müde, vor allem aber hoch zufrieden über die Entdeckung dieses attraktiven Wanderreviers vor unserer Haustür, das wir zukünftig regelmäßig besuchen werden. Diashow der Fotoserie


Donnerstag, 18. April 2013

Sollen Ahrsteig-Verbindungswege anziehen oder abschrecken? - Der Berg hat gekreißt und eine Laus geboren!

Ausblick vom Schutzhaus Schrock
Nachdem sich die attraktiven Fernwanderwege 'Rheinsteig' und 'Eifelsteig' als Erfolgsstory erwiesen haben, entstand bereits vor einigen Jahren die Idee zur Etablierung eines weiteren Fernwanderweges durch das Ahrtal. Der 'Ahrsteig' soll zusätzlich eine Funktion als Verbindungsweg zwischen 'Rheinsteig' und 'Eifelsteig' übernehmen, was die Attraktivität einer Route durch das ohnehin sehr schöne Ahrtal steigern würde. Die Umsetzung erwies sich jedoch aufgrund von Interessenkonflikten als schwierig. Ursprünglich sollte der neue Fernwanderweg im Herbst 2009 eröffnet werden. Nach mehrfachen Ankündigungen und Verschiebungen wird der 'Ahrsteig' schließlich am 3.11.2012 offiziell eröffnet.
Die gute Nachricht, frühlingshaftes Wetter und Erinnerungen aus Vorjahren motivieren zu einer Wanderung über den Steinerberg, auf dessen Höhe das Steinerberghaus zur Einkehr einlädt. Obwohl wir keineswegs unerfahrene Wanderer sind, Wanderkarten lesen können und unser Orientierungsvermögen bestimmt nicht unterdurchschnittlich ist, haben wir uns in der Vergangenheit wegen der schlechten Markierungen prinzipiell verlaufen. Mit Einrichtung des Ahrsteigs versprechen wir uns eine deutlich verbesserte Kennzeichnung der Wege. Dass Erwartungen und Realität sich nicht immer decken, mussten wir heute erneut lernen. Diashow der Fotoserie

Sonntag, 14. April 2013

Wasser, Wälder, Wüstungen, Nazi-Burg und Trappistenkloster unter Sternen ohne Grenzen auf einer Frühlingswanderung im Nationalpark Eifel

Abtei Mariawald
Wegpunkte auf unserer Wanderroute
Der Winter wollte bei unserer Wanderung um den Rurstausee vor zwei Wochen noch nicht aufgeben. Er zeigte sich jedoch bereits zahm. Gemäß Prognose soll heute endlich der Frühling triumphieren. Wir sind bereit und unternehmen eine weiträumige Tour um die Urfttalsperre im 'Nationalpark Eifel', der erst im Jahr 2004 als 14. und jüngster Nationalpark Deutschlands eingerichtet wurde. Auf Abschnitten des 'Eifelsteigs' und des 'Wildnis-Trails' begegnen wir Zeugnissen der jüngeren Kulturgeschichte, deren Wurzeln in prähistorische Zeiten zurückreichen. Natur und Kultur verschmelzen zu einer attraktiven Rundtour mit Einkehroptionen an der Staumauer der Urfttalsperre, in der 'Burg Vogelsang' und im 'Kloster Marienwald'. Wir nutzen diese Gelegenheit, um neue Wanderschuhe zu testen und um erste Gehübungen mit einem GPS-Gerät zu unternehmen, das wir für eine bevorstehende USA-Reise in 'Wildernes Areas' von New Mexico und Arizona benötigen, um dort nicht verloren zu gehen. Diashow mit Fotos der Tour

Dienstag, 2. April 2013

Umrundung des Rurstausees in der Rureifel

Motiv am Rursee bei Schwammenaul
Prioritätenbedingt schrumpfen Wanderpläne mit unserem Besuch aus Australien auf exakt einen Tag. Als Route wählen wir eine Umrundung des Rurstausees, dessen Landschaft wir aufgrund mehrfacher Teilnahme am Rursee-Marathon schätzen. Da die Rurtalsperre unter Volumenaspekten nach dem Bleilochstausee in Thüringen der zweitgrößte Stausee Deutschlands ist, verspricht die Umrundung des Rurstausees eine durchaus sportliche Herausforderung. Lt. Beschreibung sind ca. 27 km Streckenlänge zu bewältigen. Die Angabe von 1.100 m Höhendifferenz jeweils im Auf- und Abstieg scheint uns jedoch übertrieben zu sein. Da wir jedoch einen Schlenker über die Hubertushöhe bei Schmidt gehen, packen wir im Vergleich zur Beschreibung zusätzlich 190 Höhenmeter und ca. 1 km Wegstrecke auf unsere Wanderung. Falls uns die Runde zu lang würde, könnten wir Teilstrecken per Fahrgastschiff zurücklegen. Von dieser Option wollen wir jedoch nur im Notfall Gebrauch machen, denn heute dürfen wir uns immerhin über sonniges Wetter freuen, das sich in den letzten Wochen rar gemacht hat. Bei der Anreise ist es zwar morgens mit -2 Grad noch frostig, aber während des Tages werden bis zu +7 Grad erreicht. Diashow der Fotoserie