Freitag, 25. April 2014

Wanderung im nördlichen Darß von Prerow nach Born über den Darßer Ort

Karte des Darß
Blick auf den Darßer Ort von der Nordküste des Darß
Gestern sind wir bei trübem Wetter durch den südlichen Darß gewandert (Post vom 24.04.2014). Heute erwandern wir bei sonnigem Wetter den nördlichen Darß auf einem Rundkurs von Prerow nach Born. Die insgesamt ca. 35 km lange Strecke kürzen wir um ca. 10 km ab und fahren am Morgen mit dem öffentlichen Bus von Born nach Prerow. Nach einem kurzen Abstecher zur Seebrücke von Prerow gehen wir entlang der Nordküste zur nördlichen Landzunge der Halbinsel, dem Darßer Ort im Kerngebiet des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ein grandioser Wanderweg führt zum Leuchtturm Darßer Ort an der Westküste. Ab dem Leuchtturm durchqueren wir den Darßwald bis Wieck. Nach einer Rast am Nationalparkzentrum Darßer Arche verläuft unser Weg entlang des Bodstedter Boddens an der Halbinsel Bliesenrade vorbei zurück nach Born. Diashow der Fotoserie


Donnerstag, 24. April 2014

Wanderung vom südlichen Darß in Vorpommern nach Fischland in Mecklenburg

Windflüchter an der Westküste
Karte des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft
Die von der letzten Eiszeit geprägte und vom Wind und dem Meer geformte Landschaft an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern (MV) zählt zu unseren bevorzugten deutschen Reisezielen. 3 der 14 deutschen Nationalparks liegen in MV, das damit ausgedehnte Wanderreviere und kaum auszuschöpfende Optionen garantiert.
Nach mehreren Aufenthalten auf der Insel Rügen kehren wir auf der aktuellen Reise zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zurück, die wir bereits einige Male bereist haben. Unsere Wanderung führt heute von Born durch den Darßwald zur Westküste, der wir in südlicher Richtung nach Fischland folgen. Vom Dorf Althagen (ein Ortsteil der Gemeinde Ahrenshoop) lassen wir uns von einem Bus der Linie 210 zurück nach Born transportieren. Diashow der Fotoserie


Sonntag, 20. April 2014

Osterspaziergänge auf der Route der Industriekultur - Spuren des Bergbaus im Ruhrgebiet

Aufstieg von der Zeche Ewald zur Halde Hoheward
Der aktuelle Post ist ein Ausschnitt unseres kleinen Projektes der Spurensuche im Ruhrgebiet. Einen Blick auf den Stand des Projektes bietet der Post 'Exkursionen auf der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet'.
Osterspaziergänge pflegen wir als private Tradition. Gespräche streifen unweigerlich Goethes Faust, dem wir uns in vieler Hinsicht verbunden fühlen. Aus dieser Perspektive treffen wir gerade im Ruhrgebiet permanent auf Zeugnisse faustischer Pakte von Menschen, die im Tausch gegen Reichtum und irdisches Glück dem Teufel ihre Seele verkauften. Beeindruckender sind Zeugnisse jener Menschen, die sich einem solchen Pakt verweigern und ihr Handeln an moralischen Prinzipien ausrichten. Bei genauerer Betrachtung ist im Ruhrgebiet auch diese Haltung zu finden.
Unser Osterspaziergang geht heute Spuren des Bergbaus im Ruhrgebiet nach. Von unseren 5 Programmpunkten liegen 3 Ziele in der Hügellandschaft von ca. 100 Abraumhalden des Bergbaus. Eine weitere Etappe führt uns zur Zeche Ewald in Herten, an der wir eine Pause einlegen. Unser Programm endet mit einem Abschnitt des Bochumer Bergbauwanderweges.

Sonntag, 23. März 2014

Römerkanal-Wanderweg - Etappe von Köln nach Brühl

Fragment des Römerkanals im Kölner Stadtwald
Heute eröffnen wir unsere lokale Wandersaison mit einem neuen Wanderprojekt. Der Römerkanal-Wanderweg erschließt auf seiner 116 km langen Route Zugänge zu erhaltenen Fragmenten antiker Architektur und zur jüngeren Geschichte der Region.
Der Weg folgt dem Verlauf einer von römischen Kolonialmächten vor ca. 2.000 Jahren erbauten Wasserleitung zur Versorgung der römischen Kolonie 'Colonia Claudia Ara Agrippinensium' mit Eifelwasser. Das Wasser wurde in der Voreifel aus mehreren Quellen und Bachläufen aufgenommen. Die je nach Betrachtung 95 km - 130 km lange Konstruktion der Wasserleitung gilt als Meisterwerk römischer Baukunst, von dem in der Gegenwart nur wenige Fragmente erhalten sind, nachdem das Bauwerk über lange Zeit als Steinbruch genutzt wurde. Exporte von Steinen des Kanals sind bis in Skandinavien nachgewiesen.
Sukzessive möchten wir die gesamte Route gehen und beginnen heute mit dem Abschnitt von Köln nach Brühl. Diashow der Fotoserie

Dienstag, 4. Februar 2014

La Palma 2014: Übersicht unserer Wandertouren

Lage der Unterkunft und Übersicht der Regionen unserer Wandertouren
Unsere Reise zur 'Isla Bonita' ist vom 'Wanderglück' motiviert, das wir auf der Insel großzügig genießen. 'La Palma' ist nämlich ein Wanderparadies, weshalb Wanderer den größten Anteil aller Besucher ausmachen dürften.
'La Palma' zieht mit seinen spezifischen Bedingungen auch Zielgruppen weiterer Sportarten und Aktivitäten an, und das nicht nur saisonal, sondern ganzjährig. Hierzu zählen:
  • Klettern, Mountainbiking, Gleitschirmfliegen
  • Astronomie, Biologie, Geologie, Vulkanologie
Das Reliefbild zeigt im Zentrum ungefähr die Lage unserer Unterkunft 'Finca La Brevera' (Begriff 'Finca' im roten Oval). Weiß umrahmte Nummern zeigen grob die jeweilige Region unserer Wandertouren. Aktive Links der nachfolgenden Aufstellung verweisen auf Tourenbeschreibungen des Blogs 'wanderglueck'. Der Post Wandern auf der 'Isla Bonita' fasst generelle Anmerkungen zu Wanderbedingungen zusammen. Post zu Ausflügen und Besichtungen sind im Blog 'raumzeit' abgelegt.

Montag, 3. Februar 2014

La Palma 2014: Wanderung von Jedey zu Campanarios und Vulkankratern

Campanarios (Glockentürme) am Vulkan Tajuya bei Jedey
Auch am letzten Tag unseres Aufenthaltes auf ‚La Palma’ bleibt das Wetter unbestimmt.1) Als Abschlusstour entscheiden wir uns für eine überschaubare Runde, die in der Umgebung unserer Unterkunft von dem kleinen Ort ‚Jedey’ ausgeht. Dem in der Tourenbeschreibung ausgelobten großartigen Aussichtsplatz begegnen wir wegen dichter Wolken heute nicht. Nach Auffassung der Autoren des Wanderführers handelt es sich um eine „kurzweilige Halbtageswanderung“.2)  Dass die Runde intim ausfällt, verrät der Wanderführer nicht.
Das Adjektiv ‚kurzweilig’ lässt Deutungen in alle Richtungen offen. ‚Kurzweilig’ fällt die Wanderung tatsächlich aus. Trotz Bewölkung treffen wir auf sehenswerte landschaftliche Formationen und begegnen unvermuteten kleinen Abenteuern mit positiven Ausgängen. Die Wanderung fügt sich als Abschlusswanderung eines vierwöchigen Winter-Aufenthaltes auf ‚La Palma’ in ein Gesamtbild ohne gemeinsamen Nenner.3) Diashow der Fotoserie

Sonntag, 2. Februar 2014

La Palma 2014: Vulkanroute Vol. 3 rückwärts - Vom Faro de Fuencaliente nach Los Canarios

Nebenkrater Volcán de Teneguia und Volcán de San Antonio
Den letzten Abschnitt der Vulkanroute auf den ‚GR-131’ sind wir bereits vor einigen Tagen gegangen1) 2). Die Strecke hat uns gefallen, weshalb wir uns gleich vorgenommen haben, sie mit Varianten zu wiederholen. Heute wandern wir die Route ohne Abkürzungen bergauf vom Leuchtturm ‚Faro de Fuencaliente’ nach ‚Los Canarios’ und möchten einen Schlenker über den Vulkan ‚Teneguia’ gehen. Das Auto parken wir in ‚Los Canarios’ und besteigen an der Tourismusinformation einen Bus der Linie 203, der uns zum Preis von 2,00 € pP zum Startort schaukelt.3)
Diashow der Fotoserie




Donnerstag, 30. Januar 2014

La Palma 2014: Vulkanroute Vol. 3 - Von Los Canarios zum Faro de Fuencaliente

Wandergruppe im Lavafeld beim Roque Teneguía
Die großartige Vulkanroute von ‚El Pilar’ zur Südspitze von ‚La Palma’ sind wir erst zu 2/3 gewandert.1) Die Schlussetappe vom Ort ‚Los Canarios’ bis zum ‚Faro de Fuencaliente’ (Leuchtturm an der Südspitze) haben wir für undefinierbare Wettersituationen reserviert, weil der aride Süden von ‚La Palma’ niederschlagsarm ist. Das Wetter verspricht heute generell keine Bestleistungen. Auf in den Süden! 2) Diashow der Fotoserie





 

Mittwoch, 29. Januar 2014

La Palma 2014: Regenwanderung im Barranco del Agua zum Regenwald des Biosphärenreservats Los Tilos

Regenbogen über Santa Cruz de La Palma
Nach einem kleinen Besichtigungsprogramm am Vormittag1) haben wir ab Mittag ein Bewegungsprogramm vorgesehen. Auf einer Wanderung im ‚Barranco del Agua’ bei ‚Los Sauces’ möchten wir im  Biosphärenreservat ‚Los Tilos’ tiefer in einen Lorbeer-Regenwald vordringen2), den wir vor einigen Tagen schon einmal bei einer Wanderung aus einer anderen Richtung besucht haben.3) Diashow der Fotoserie








Dienstag, 28. Januar 2014

La Palma 2014: Vulkanroute Vol. 2 - Wanderung im Mittelabschnitt

Volcán Martin, 1.597 m
Das Top-Wetter von gestern stellt sich heute nicht ein, aber die ‚Cumbre Vieja’ scheint wolkenfrei zu sein. Nach der großartigen Wanderung vom Vortag möchten wir heute die Vulkanroute der ‚GR-131’ nach Süden fortsetzen.1) 2)
Als Ausgangspunkt der Wanderung wählen wir das ‚Refugio Fuente de Los Roques’, das laut Tourenbeschreibung3) auf einer „passabel befahrbaren und gut ausgeschilderten (...) Forstpiste“ mit dem Auto erreichbar ist. Das inhaltlich vage Adjektiv ‚passabel’ erlaubt weit dehnbare Deutungen. Vor Ort machen wir uns ein eigenes Bild. Geländegängige Fahrzeuge kommen mit dieser Forstpiste zurecht,  unser Mietauto gerät jedoch bald an seine Grenzen. Nach 2 km Piste parken wir das Auto und wandern in 45 Minuten die restliche Strecke zum ‚Refugio Fuente de Los Roques’. Vom Genuss der Vulkanroute gehen uns leider 1,5 Stunden verloren. Schade, denn auch heute erleben wir erneut einen attraktiven Abschnitt der Vulkanroute. Diashow der Fotoserie