Samstag, 31. August 2013

Südtirol 2013 - Senioren-Wanderung über das Vigiljoch (31.08. und 21./23.07.2013)

Blick vom Vigiljoch nach Süden
Auf dem Bergrücken zwischen Vinschgau und Ultental liegt ein uns bisher unbekanntes Wandergebiet, das wir kennenlernen möchten. Am 19. Juli hat eine neu errichtete Seilbahn ihren Betrieb aufgenommen und befördert zum fairen Preis von 8,50 € (Hin- und Rückfahrt mit Gästekarte) Wanderer von Rabland (Ortsteil von Partschins im Vinschgau) zum 850 m höher liegenden Weiler Aschbach (Ortsteil von Algund) unterhalb des Vigiljochs. Diashow der Fotoserie

Freitag, 30. August 2013

Südtirol 2013 - Unsere Idealrunde durch das Schlinigtal über die Sevennahütte, 2.256 m

Muntoitschen und Sesvennahütte über dem Schlinigtal
Gestern sind Werner und Traugott eingetroffen. Als Eingehtour entscheiden wir uns für eine größere Runde durch das Schlinigtal. Auf Touren am 5.07.2013 und am 7.07.2013 durch das Schlinigtal ist die Idee einer optimalen Route entstanden, die wir heute gehen. Ab Schleis fahren wir per PKW in das Schlinigtal bis an das Ende der einspurigen, öffentlichen Straße und starten unsere Wanderung auf der Höhe von 1.300 m. Nach 50 Minuten erreichen wir Schlinig in ca. 1.700 m Höhe. Im Dorfzentrum biegen wir nach rechts auf den Weg Nr. 1a ab (inzwischen frisch markiert), auf dem wir steil, aber unschwierig, in Serpentinen zum Kammweg aufsteigen, der unterhalb des Watles (2.557 m) zwischen Prämajur (eine Fraktion der Gemeinde Burgeis) und der Sesvennahütte (2.256 m) im Schlinigtal verläuft. Nach weiteren 50 Minuten Gehzeit erreichen wir den Kammweg. Die Arbeit ist getan, das Vergnügen beginnt.
Vor uns liegt ein reiner Genußweg mit herrlichen Ausblicken auf Ortlerberge, Piz Sesvenna (3.204 m), Muntpitschen (3.126 m) und das hintere Schlinigtal mit der Sesvennahütte (2.256 m). Nach 3 Stunden Gehzeit und mehr als 1.100 m Aufstieg ist eine ausgiebige Rast an der Hütte wohl verdient, ehe wir auf dem 'shortcut' zum Ausgangspunkt zurückkehren (2 Stunden). Diashow der Fotoserie

Donnerstag, 29. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderung von Sulden durch das Zaytal zur Düsseldorfer Hütte, 2.721 m

Düsseldorfer Hütte
Nach sechs Tagen unbeständigem Schauerwetter kribbeln die Beine. Sie wollen bewegt werden, möglichst in den Bergen. Da heute unsere Freunde anreisen und wir das Abendessen vorbereiten, darf die Tour nicht zu lang werden. Die Düsseldorfer Hütte im hinteren Zaytal ist ein angemessenes Ziel. Der Sessellift zur Kanzel würde uns etwa die Hälfte der Höhendifferenz abnehmen, aber daran verschwenden wir keinen Gedanken. Schließlich wollen wir uns bewegen. Ähnlich dürften heute viele Wanderer gedacht haben, denn vor uns zieht eine Karawane in Richtung Düsseldorfer Hütte. Obwohl wir bis zum Ziel viele Wanderer überholen, treffen wir nach 1:45 Stunden Gehzeit auf einen hoffnungslos überfüllten Gastraum. Nach Diskussionen mit einer Wanderin, die auf der Terrasse vor der Hütte 2 Tische für eine noch eintreffende kleine Gruppe freihalten will, können wir uns Plätze im Windschatten des Außenbereichs sichern. Wenige Minuten später sind auch hier alle Plätze besetzt. Bei 2 Grad Außentemperatur halten wir die Pause kurz und gehen bald zurück. Die spektakuläre Aussicht auf die Gipfel der Ortlergruppe fällt wegen dichter Wolken heute aus. Diashow der Fotoserie

Freitag, 23. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderung von Martell Dorf zum Stallwieserhof, 1.953 m

Stallwieshof, 1.953 m, im Martelltal
Für heute ist die Ankunft einer Wetterstörung angekündigt, die das Wetter der nächsten Tage bestimmen wird. Bereits am Morgen wirkt das Wetter labil, so dass wir nur eine kurze Tour ohne größere Höhen planen. Von Martell Dorf (1.350 m) im Martelltal gehen wir zum Stallwieshof (1.953 m), der als einer der höchstgelegenen Kornhöfe Südtirols gilt. Erst seit 1977 führt eine Straße zum Stallwieshof, der seit dieser Zeit einen Gasthof betreibt und inzwischen auch Zimmer vermietet. Am Stallwieshof beginnt die Route zur Laaser Spitze (3.305 m, auch als Orgelspitze bezeichnet), ein (abgesehen von Länge und Höhenunterschied) trotz seiner Höhe relativ einfach erreichbarer Gipfel, der uns heute jedoch nicht anlockt.
Es dürfte dem Wetter geschuldet sein, dass heute nur wenige Besucher zum Stallwieshof finden. Wetterbedingt verstellen Wolkenfelder den Ausblick auf die Marteller Berge am Zutrittkamm. Ab und zu öffnen Wolkenlücken kleine Fenster, die großartige Ausblicke andeuten. Beim Aufbruch vom Stallwieshof nähert sich von Westen eine dunkle Wolkenwand. Wir nehmen die Beine in die Hand. Dem aus der Ferne zu hörenden Gewitter laufen wir davon, aber dem einsetzenden Regen entkommen wir nicht. Diashow der Fotoserie    

Donnerstag, 22. August 2013

Südtirol 2013 - Seniorenwanderung auf dem Meraner Höhenweg im Pfossental

Blick vom Eishof in Richtung Eisjöchl
Nach der längeren und relativ anspruchsvollen Tour vom Vortag auf die Payerhütte (Post vom 21.08.2013) unternehmen wir heute einen Spaziergang im Pfossental auf einem Abschnitt des Meraner Höhenwegs, der die gesamte Texelgruppe umrundet. Das landschaftlich eindrucksvolle Pfossental zweigt vom Schnalstal nach Nordosten ab und bildet ein Kerngebiet des Naturparks Texelgruppe. In Richtung Alpenhauptkamm endet das Pfossental am hochalpinen Übergang des Eisjöchls (2.895 m), an dem die Stettiner Hütte auch vom Pfelderer Tal besucht wird. (Post vom 10.08.2012)
Nach einem Kurzbesuch von Karthaus startet unsere Wanderung am Endpunkt der öffentlichen Straße bei den Vorderkaserhöfen und endet heute am Eishof, der in 2.070 m Höhe bis zum Jahr 1897 der höchste ganzjährig bewohnte Hof Südtirols war. Diashow der Fotoserie


Mittwoch, 21. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderung von Sulden zur Payerhütte, 3.029 m, am Ortlergipfel

Ortlergipfel (3.905 m) mit Payerhütte (3.029 m)
Mit seiner Höhe von 3.905 m ist der mächtige Gipfel des Ortlers als höchster Berg östlich der Schweiz bei gutem Wetter im Sommer für zahlreiche Bergsteiger ein attraktives Ziel. Nicht wenige von ihnen haben ihr Abenteuer mit dem Tod gezahlt. Gletscherschwund im Gipfelbereich erhöht die Schwierigkeiten und damit auch die Risiken. Der Normalweg (die einfachste der schwierigen Gipfelrouten), auf dem wir 1988 mit Bergführer bei Traumwetter zum Gipfel aufgestiegen sind (Post der Gipfeltour 1988) führt über den Tabarettagrat, auf dem in 3.029 m Höhe die Payerhütte wie ein Adlerhorst unter dem Gipfel des Ortlers liegt. Bei ähnlichem Wetter, mit tiefblauem Himmel und exzellenter Fernsicht, endet unsere Route heute bei der Payerhütte, die wegen ihrer exponierten Lage zu den großartigsten Hütten des gesamten Alpenraums zählt. Ein Aufenthalt in Südtirol wäre ohne Besuch der Payerhütte für uns unvollständig. Diashow der Fotoserie 

Freitag, 16. August 2013

Wallis 2013 - Wanderung von Randa zur Europahütte (2.200 m) am Europaweg

Europahütte auf dem Europaweg Grächen - Zermatt
Unsere letzte Wanderung des diesjährigen Aufenthaltes in den Walliser Alpen ist erneut eine Gedächtnistour. Von Randa im Mattertal wandern wir zur Europahütte am Europaweg, ein Abschnitt der Tour Monte Rosa, die wir 2004 gegangen sind. 1990 war Randa der Ausgangsort unserer Gipfeltour auf den Dom, 4.554 m, das Dach der Mischabel (Post der Gipfeltour).
Unsere Wanderung von Randa zur Europahütte verbindet zwei persönlich bedeutende Erlebnishorizonte und lässt Ereignisse und Details aufleben, die jenseits unserer aktiven Erinnerungen schlummerten. Diashow der Fotoserie  






Donnerstag, 15. August 2013

Wallis 2013 - Rückkehr nach Saas Fee

Saas Fee, Alphubel, Feegletschter, Mischabelgruppe
Mit Saas Fee verbinden wir einen Ort herausragender Erinnerungen früher alpiner Erfahrungen. 1990 sind wir von Saas Fee zur Britanniahütte aufgestiegen, von der wir Eingehtouren auf die Gipfel Strahlhorn (4.190 m) und Allalinhorn (4.027 m) unternommen haben, um uns auf die Dombesteigung (4.554 m) vorzubereiten (Tourenbericht Dombesteigung). Die Tourenerlebnisse lassen wenig Raum für Erinnerungen an den Ort Saas Fee. Erst anlässlich einer 'Tour Monte Rosa' lernten wir im Jahr 2004 Saas Fee intensiver kennen und schätzen. Wir nehmen uns eine Rückehr nach Saas Fee vor, die wir heute realisieren. Diashow der Fotoserie





Dienstag, 13. August 2013

Wallis 2013 - Grandioses Panorama Walliser Viertausender auf der Wanderung von Zermatt über den Schwarzsee

Matterhorn, Schwarzsee und Kapelle Maria zum Schnee
Vom Standort Grächen müssen wir unbedingt für einen Tag nach Zermatt fahren, um alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Zermatt ist (bis auf wenige, genehmigungspflichtige Ausnahmen) autofrei und nur zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Zug erreichbar (wenn Hubschraubern als relevante Option ausscheiden).
Wir nutzen zum Preis von 28 SFR pP die Option eines Bus-Shuttles, der uns in 45 Minuten morgens von Grächen mit Genehmigung bis an den Rand des Zermatter Zentrums transportiert und am Nachmittag dort wieder abholt. Den siebenstündigen Aufenthalt In Zermatt nutzen wir für eine Wanderung zum Schwarzsee am Fuß des Matterhorns. Auf der Route nähern wir uns nicht nur dem Matterhorn, sondern blicken auch auf zahlreiche der mehr als 30 Viertausender-Gipfel in der Umgebung des Mattertals. Diashow der Fotoserie 



Montag, 12. August 2013

Wallis 2013 - Wanderung auf Walserwegen zum Monte-Moro-Pass, 2.853 m

Blick über Matttmark-Stausee in Richtung Monte Moro Pass
Die hochalpine Route über den Monte Moro Pass wurde bereits im 12. und 13. Jahrhundert von den Walsern auf ihren Wanderungen nach Süden genutzt (Geschichte der Walser-Wanderungen). Einige Abschnitte der Tour Monte Rosa folgen ebenfalls historischen Walserwegen.
Persönlich verbinden wir mit dem Monte Moro Pass Erinnerungen, die 24 Jahre zurückreichen, aber noch immer in vielen Details lebendig sind. Die Vorbereitung einer geführten Tour über die Monte Rosa, der wir unsere Begeisterung für das Hochgebirge und für den südlichen Alpenraum verdanken, begann 1989 im Gebiet des Monte Moro Passes mit Quartier im Rifugio Malnate. Unsere eigene 'Tour Monte Rosa' führte im Jahr 2004 erneut über den Monte Moro Pass. Am Ort des uns vertrauten Quartiers befindet sich inzwischen das 'Rifugio Gaspare Oberto', das auf uns wenig Charme ausübt. Auf der heutigen Wanderung interessieren uns keine Hütten. Wir wollen lediglich zum Pass aufsteigen und gleich wieder umkehren. Allerdings muss bis weit in den Sommer hinein mit Altschnee und Vereisung gerechnet werden. Selbst heute treffen wir noch auf einige Schneefelder, die jedoch keine Schwierigkeiten bereiten. Dennoch gestaltet sich die Route nicht so einfach, wie wir uns die Wanderung vorgestellt haben. Diashow der Fotoserie 

Sonntag, 11. August 2013

Wallis 2013 - Panoramawanderung über Grächener Hausberge

Grächener Hausberge
Auf unserer ersten Wanderung vom Standort Grächen besuchen wir die Grächener Hausberge auf einer Route, die bei unserer Unterkunft beginnt und endet. Die Berge im Rücken unserer Unterkunft sind im Vergleich zu den mächtigen, vergletscherten Riesen der Umgebung nur unbedeutende Hügel, aber sie reichen immerhin bis an die Grenze von 3.000 m und liegen mit ihrer Höhe immerhin im Bereich der Zugspitze, mit 2.962 m Höhe der höchste deutsche Berg. Bei näherem Kontakt erweisen sich die Grächener Hausberge jedoch eher als eine Reihe steiniger Schutthügel. Vorherrschend sind Blockwerk und Schotter, fester Fels ist kaum anzutreffen. Routen in solchen Geländeformationen sind meistens unangenehm und mühsam, ohne dass ein attraktiver Gipfel die Mühe belohnt. Die großartigen Aussichten entschädigen jedoch auf der Route alle Mühen. Diashow der Fotoserie


Donnerstag, 8. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderung auf dem spektakulären Knüppelweg durch die Teufelsschlucht zur Sesselschwaige, 1.940 m

Sesselschwaige, 1.940 m
Nach der anstrengenden Tour am Vortag (Post der Wanderung vom 7.06.2013) wäre eine regenerative Wanderung angebracht (*). Da für den folgenden Tag (unser letzter Aufenthaltstag in den Westdolomiten) Regen angekündigt ist, ziehen wir die Abschlusstour um einen Tag vor. (Am Samstag,, 10.08.2013, reisen wir in das Mattertal im Wallis.). Während unsere erste Tour in den Westdolomiten auf das Plateau des Schlerns (Post der Wanderung auf den Schlern vom 28.07.2013) führte, dringen wir heute tief in einsame Regionen des Schlerngebietes vor. Die fehlende Regenerierung spüren wir deutlich, aber das Vergnügen dieser spektakulären Route rechtfertigt alle Anstrengungen und erweitert unsere Sammlung von Highlight-Touren um Erfahrungen, ohne die das Leben ärmer wäre. Diashow der Fotoserie



Mittwoch, 7. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderglück auf dem Weg durch das wilde Tschamintal zur Grasleitenhütte, 2.134 m

Grasleitenhütte im Grasleitental
Tschaminbach im Tschamintal
Wir starten unsere Wanderung bei Weißlahnbad im Tierser Tal und treffen auf eine zunächst unzugänglich wirkende Schlucht. Teilweise steile Pfade ermöglichen am südlichen Hang den Zugang in eine Klamm, unter deren senkrechten Wänden in der Tiefe der Tschaminbach das Tal entwässert.
Ca. 20 Minuten müssen wir zunächst auf dem steil ansteigenden Weg schwitzen, bis der Anstieg moderater wird. Trotz der Mühen sind wir uns nach wenigen Minuten bereits sicher, dass wir heute ein großes Tourenerlebnis erwarten dürfen. In der Realität übertrifft diese Premiumtour unsere Erwartungen deutlich.  Diashow der Fotoserie







Dienstag, 6. August 2013

Südtirol 2013 - Wanderung auf der Seiser Alm

Saltner Hütte auf der Seiser Alm
Die gestrige lange Tour durch die Westdolomiten (Post der Wanderung vom 6.08.2013) spüren wir heute noch deutlich, weshalb wir uns heute mit einer kleinen Runde auf der Seiser Alm begnügen. Wir starten den etwas ausgedehnten Spaziergang am Gasthaus Frommer, an dem kostenlose Parkplätze verfügbar sind, während bei Compatsch 14 € Parkgebühren kassiert werden. Den Sessellift zum Spitzbühel benötigen wir nicht, denn wir wollen uns bewegen und nicht nur schaukeln lassen. Diashow der Fotoserie






Montag, 5. August 2013

Südtirol 2013 - Faszinierende Panorama-Wanderung in den Westdolomiten, mehr Aussicht ist kaum möglich

Sellagruppe aus Richtung Col Rodella
Unsere Wanderung starten wir von Campitello im Fassatal. Der Einstieg war zunächst nicht ganz stressfrei. Das hohe Verkehrsaufkommens im Fassatal bereitet wenig Freude (wir hätten früher starten sollen) und den Zugang zum Val Duron finden wir nicht auf Anhieb. Nach Überwindung der Anlaufprobleme ist uns bald klar, dass ein großartiger Tag vor uns liegt. Von der Option zur Abkürzung der Runde verabschieden wir uns sehr schnell. Wenn wir schon mehr als eine Stunde angereist sind, möchten wir den Genuss nicht ohne Not verkürzen.  Diashow der Fotoserie
  





Sonntag, 4. August 2013

Südtirol 2013 - Genußwanderung zur Haniger Schwaige am Rosengarten

Rosengarten mit Tschaminspitzen und Vajolettürmen
Unser Wanderungprogramm sieht für heute eine Genußwanderung zur Haniger Schwaige im Gebiet der Rosengartengruppe vor. Der Begriff 'Schwaig' (mhd. sweige ‚Sennerei‘) steht für:
- milchverarbeitende Alm- und Alpbetriebe, siehe Schwaighof (Hofform)
-eine während der Sommermonate benutzte Melkalm, siehe Alm (Bergweide)
In den Westdolomiten bieten viele Schwaigen während der Sommermonate Bewirtungen an und tragen damit zu der außergewöhnlich attraktiven Wander-Infrastruktur bei. Die Haniger Schwaige unter den Vajolettürmen des Rosengartens zieht mit ihrer spektakulären Lage viele Wanderer an, weshalb wir zeitig aufbrechen. Rosengarten und Vajolettürmen liegen leider im Schatten des Gegenlichtes, aber gleich mehrere Überrachungen entschädigen für die ungünstigen Lichtverhältnisse. Diashow der Fotoserie

Samstag, 3. August 2013

Südtirol 2013 - Oachner Höfeweg (erweitert als Rundweg)

Mittelalterlicher Fronthof am Oachner Höfeweg
Motiv an einem Hof in Prösels
Eine kleine Bröschüre macht uns auf den Oachner Höfeweg aufmerksam. Auf der 8 km langen Route vom Schloss Prösels bei Völs nach St. Katharina (auch 'St. Kathrein') im Tierser Tal liegen etliche alte Höfe, deren Geschichte sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen lässt. Wahrscheinlich reicht die Geschichte dieser Höfe noch viel weiter in die Vergangenheit. Zur Zeit der römischen Besatzung waren im Tierser Tal mehrere römische Landsitze angesiedelt. Archäologisch gesicherte bäuerliche Siedlungsspuren werden sogar bis auf die Jungsteinzeit vor ca. 6.000 Jahren datiert.
Der Prackfoler Hof (Link zum Post) auf dem wir 2 Wochen wohnen, liegt etwa auf der Mitte des Oachner Höfewegs. Diese Wanderroute lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen, bauen sie aber zu einem Rundweg aus. Vom Prackfoler Hof gehen wir in Richtung St. Katharina (auch 'St. Kathrein') und weiter über den Tierser Höfeweg nach Tiers. Der Rückweg führt über Ansitz Velseck (ein Hotel am Völsegg) und Gasthaus Schönblick nach Prösels und auf dem westlichen Teil des Oachner Höfeweg zurück zum Prackfoler Hof. Diashow der Fotoserie